| lyric | 1. Auf glattem Wolgaeise gleitet im Flug dahin das Dreigespann. Der Postillion in düstern Träumen stimmt leis ein traurig Liedchen an.
2. Was klingt so trostlos deine Weise? fragt ihn der Fahrgast teilnahmsvoll. Wer hat dich betrübet? Wem gilt dein finstrer Groll?
3. Ach, Herr, ich liebte des Starosten Töchterlein. Der Alte zürnt mir, ich steckt’ sein böses Scheltwort ein!
4. Jetzt hab’ cih sie nicht mehr, ein Alter sie mir nahm. Ihr Glück ist hin, und mir blieb nichts als bitt’re Gram!
5. Sie sind am Ziel, mit flinkem Griffe steckt hintern Gurt die Peitsche er. Halt, meine Braunen! Noch ein Seufzer, o Gott, wie ist das Leben schwer! |