| lyric | 1. Der blaue Tag der Erntezeit hat früh sich heut’ besonnen und mächtig über diese Welt ein heilig Urteil gross gefällt: sein Zepter zu ergreifen.
Der blaue Tag der Erntezeit prunkt hell in tausend Wunden: die Sonne gleisst auf’s gold’ne Feld, ein blitzend Halmgeschmeide fällt mit Körnern, sommerreifen.
2. Der blaue Tag der Erntezeit zeigt mir ein Schnittermädchen, das lichtdurchwirkte Halme hebt, im Singen schreitend Bänder legt, die Garben dreinzubinden.
O blauer Tag der Erntezeit, hast mir die Ruh’ genommen. Ich sinne hin und sinne her: ich möchte werkend Bauernehr’ im sauren Schweisse finden. |