| lyric | 1. Wir wandern aller wegen bald aufwärts, bald bergein, in wetter heut und Regen und morgen im Sonnenschein. Heut ziehen wir beim Schopfe die Rübe aus dem Grund; und morgen kocht im Topfe die Steinforelle bunt.
2. Heut schlürfen wir am Bronnen genügsam Wasser ein. des Wirtes grösste Tonnen sind morgen uns zu klein. Heut kosen wir verborgen des Fergen Kind am See, Stadtfräulein sagt uns morgen mit feuchtem Aug’ ade.
3. Der Raubschütz reicht uns heute am Felsensteig den Arm, und morgen das Geleite gibt uns der Herr Gendarm. Heut schlafen wir auf Federn, und morgen auf dem Stroh. In diesem Leben ledern macht einzig Wandern froh.
4. Und geht’s einmal zu Ende, sei’s morgen oder heut, zum Himmel zieh’n behende wir frommen Wandersleut. Dann wandeln wir beschaulich die Milchstrass’ hin dun her und zechen abends traulich im Schank zum grossen Bär. |