| lyric | 1. Jedermann hat von Natur seine b'sondre Weise. Mit gelinget jedes Werk nur nach Trank und Speise. Speis und Tank erhalten mich, in dem rechten Gleise. Nimmer fehle Speis und Trank auf der Lebensreise.
2. Echter Wein ist echtes Öl zur Verstandeslampe; gibt der Seele Kraft und Schwung bis zum Sternenkampe. Witz und Weisheit dunsten auf, aus gefüllter Wampe. Baß glückt Harfenspiel und Sang, wenn ich brav schlampampe.
3. Drum will ich, bei Ja und Nein! Vor dem Zapfensterben, mit mir soll des Fasses Rest in der Gruft verderben. Engelchöre weihen dann mich zum Necktarerben. Diesem Trinker gnade Gott! Laß ihn nicht verderben. |