| lyric | 1. Der Abend kommt und die Herbstluft weht, Reif kälte spinnt um die Tannen. O Kreuz und Buch und Mönchsgebet wir müssen alle von dannen!
2. Die Heimat wird wunkel, müd und alt; trüb rinnen die heiligen Quellen; Du götterumschwebter, du grünender Wald, schon blitzt die Axt dich zu fällen!
3. Und wir ziehen stumm, ein geschlagen Heer! Erloschen sind unsere Sterne; O Island, du eisiger Fels im Meer, stieg’ auf aus nächtiger Ferne!
4. Steig auf und empfah unser reisig Geschlecht auf geschnäbelten Schiffen kommen, die alten Götter, das alte Recht, die alten Normänner geschwommen!
5. Wo der Feuerberg loht, Glutasche fällt, Sturmwogen die Ufer umschäumen, auf dir, du trotziges Ende der Welt, die Winternacht woll’n wir verträumen! |