| lyric | 1. Ihr Wandervögel in der Luft, im Ätherblanz, im Sonnenduft, in blauen Himmelswellen, euch grüß’ ich als Gesellen! Ein Wandervogel bin ich auch, mich trägt ein freier Lebenshauch, und meines Sanges Gabe ist meine liebste Habe.
2. Im Beutel rostet mir kein Geld, das rennt wie ich in alle Welt, die ganze Welt durchfliegen ist besser als verliegen. Dem blanken und dem frischen gar, dem gönn’ ich gern die Wanderjahr’, das muß mit all’ dem andern gleich wieder weiter wandern.
3. Wo mir ein Voller Becher blinkt, den möcht’ ich sehen der ich zwingt, daß ich das Gottgeschenke nicht voller Freuden tränke! Beim Schopfe nimm den Augenblick! Das ist mein Spruch, das ist mein Schick, ich hasse was da staubig, nur an das Frische glaub’ ich! |