| lyric | Ich sass mit der Liebsten am Ufersrand in der Mondnacht am herrlichen Rhein, da schauten wir Beide wohl Hand in Hand in die Märchenpracht selig hinein! es sangen die Wellen im Silberstrahl ihre Weise wohl immer fort zu, o heiliges Schweigen im weiten Thal, auf den höhen, o himmlische Ruh! Wie lagen die Berge so träumend da, verklärt in dem schimmernden Lichte, und die Burge, die ernsten, fern und nah’, sie raunten manch’ alte Geschichte. Von der Liebe war’s, das uralte Lied, von der Liebe, die im Herzen mit goldenem Schein wohl immer und ewig auf’s Neu’ erblüht in der Mondnacht am herrlichen Rhein. |