Liedersammlung des Zürcher Chorliederverlag

Er ist so still: als wär die Welt

Liedtext

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first_lineEr ist so still: als wär die Welt
lyricEr ist so still: als wär die Welt
versunken rings um die Tann’;
im Kronenlaube spielen Sonnenfunken,
und dann und wann,
nur dann und wann ein Säuseln traut,
nur dann und wann ein Zwitschern leis’,
ein knisternd Reis,
ein heller Schall mit Widerhall,
ein tief verlorner Tropfenfall,
so dann und wann!

Doch jetzt erwacht
ein wundersames Leben im hohen Wald;
durch akke Wipfel zieht einfreies Streben,
das kam so bald mit Macht und Schwung,
das kam so bald mit lauter Zung'.
Nun rauscht der Sturm,
schreckt Wild und Wurm,
nun kracht vor Lust der Eiche Brust,
nun bebt der grund darin sie fusst!

Ich muss wie meinen besten Freund ihn lieben,
liebe den grünen Hain!
Ich kann in ihm, verlassen und vertrieben,
doch selig sein, wenn's klinget sacht,
wenn's rauscht und kracht!
Ob Quellgekos' im grünen Moos,
ob Sturmgetos' im Blätterschoos,
ich kann einmal im Walde blos
so selig sein, im Wald, imWald!
language ISO 639deu = german / allemand / deutsch / deutsch
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LiedblattWaldweben.ChormusikTTBB
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