| lyric | 1. Es saßen drei Kameraden am Tisch und tranken Wein. Wirtstöchterlein im Gaden zog emsig ihren Faden, ihr Haar gab lichten Schein.
Die Spinde geht im Kreis herum, das Mädel schaut nach keinem um.
2. Der Erste sprach: Ich scheide, im Herzen trag ich Weh. Du weißt, wie schwer ich leide, viel liebe Augenweide, du bist so kalt wie Schnee!
3. Es drückte in die Stirne der Zwiete sich den Hut: Es sitzt der eitlen Dirne die Hoffahrt im Gehirne. Ich bin für sie zu gut!
4. Da blieb allein der Dritte, der sprang vom Tisch geschwind, und ohne Frag’ und Bitte, keck nahm er um die Mitte das blondgezopfte Kind.
Di Spindel stockt, der Faden bricht, was dann geschah, verrat’^ich nicht! |