| lyric | 1. Langsam sinkt der Abend in das Tal hinein. Oh, wie so erlabend ist sein milder Schein. Stille nach und ferne, schweigend selbst der Wind. Erste Abendsterne schwach zu sehen sind.
2. Abendrot von Westen tastet sich heran, malt in Baumgeästen, wie kein Mensch es kann. Drüben schon von Osten kommt der Mond herauf. Zieht als stiller Poasten seinen nächtgen Lauf.
3. Schemenhaft die Büsche dringen nur hervor. Plätschernd stören Fische drunt’ der Unken Chor. Dämmerung bringt Kühle Menschen und Getier. Nach des Tages Schwüle danken wir dafür. |