| lyric | Und das war Olav Trygvason, Steuert’ übers Nordmeer hin, Fern nach dem jungen Königreiche, Keiner erwartet’ ihn. Bald er’s erblicken konnte: „Was steigt dunkel empor am Horizonte?“
Und das war Olav Trygvason, Ohne Zugang schien das Land, Alle die jungen Königswünsche Scheiterten am Strand, Bis einer aus dem Volke Weisse Spitzen entdeckt’ in blauer Wolke.
Und das war Olav Trygvason, Plötzlich glaubt’ er klar zu schau’n Hochragend graue Tempelmauern, Schneeweisse Kuppeln traun. Fasst’ ihn die Sehnsucht mächtig, Mit den Seinen zu stehen im Land so prächtig.
Auf tat sich’s Land in Frühlingspracht, Wasserfälle brausten rings, Über das Meer die Stürme fuhren, Still durch die Wälder ging’s, Orgeln und Glocken klangen, Und der König sprach, zaub’risch umfangen:
„Hier gefunden sind die Gründe, Tempelwölbung trotzt der Hölle! Geister beben, Herzen schlagen, Hier des Höchsten Lob zu sagen.
Dass mein Glaube fest sich gründe Wie des Gletschers reine Rundung, Steh’ erhaben, licht und reine, Nur von Gott erfüllt alleine.“
Olav gleich, wir alle beten, Wo wir vor den Höchsten treten; Geister beben, Herzen schlagen, Hier des Höchsten Lob zu sagen.
Dass mein Glaube fest sich gründe Wie des Gletschers reine Rundung, Steh’ erhaben, licht und reine, Nur von Gott erfüllt alleine. Nur von Gott! |