| lyric | 1. Durch die morgenroten Scheiben lacht der blanke Mai ins Haus. Silberwölklein will er treiben in die blaue Welt hinaus.
Singend streicht der liebe Junge unter meinem Fenster hin. Wie ich da mit einem Sprunge singend ihm zur Seite bin!
2. Gleich das jüngste seiner Lieder singt er mir im Wanderschritt. immer wieder, immer wieder sing’ ich’s frühlingsselig mit.
Weisse Nacht und blaue Frühe und ein goldner, goldner Tag! Blühe, blühe Sonne, blühe bis die Erde blühen mag!
3. Wandern, wandern, frohes Reisen, Vöglein stimmen jubelnd ein: Morgenfrisch Liederweisen in den neuen Tag hinein.
Lockend ruft die helle ferne, heute keiner säumen mag, schreite freudig bis zum Sterne, junger, schöner Maientag! |