| lyric | 1. Schon hört du den hämmernden Dengelschlag, den schrillen Weckruf vor Dämmerung und Tag; es geht ein Schnitter die Felder entlang, er prüft der Halme wiegendes Meer, Gib acht, der Acker wird leer: Gib acht, bling blang!
2. Noch gestern da wogte das güldene Meer, heut starren Stoppeln, der Acker ist leer. Schon weiter schon ferner den Feldern entlang, der rauschenden Sensen Sirregesang: gib acht, der Acker ist leer: Gib acht, bling blang!
3. Hoch wiegen sich Ähren so schwank und schwer und sinken willig, die Weite ist leer Bald könnt es sein, wer weiss, wie bald, das Sensenläuten die Felder entlang und säng auch dir den Scheidegesang: Gib acht, bling blang! |