| lyric | 1. Es liegt ein Schloß in Heidelberg, stolz über Fluß und Stadt, in der so manches Liebespaar sein Herz verloren hat. Bei Lichterglanz im Mondenschein in Lüften lau und mild, bei einem Glase kühlen Wein, der auch den Durst stets stillt.
Alt Heidelberg mit deinem Schloß, du Perle weit und breit. Mit deinem alten Gassen und der Gemütlichkeit. Du hast mein Herz und meinen Sinn verzaubert und gebannt. Ich hab mein Herz verloren, an dich am Neckarstrand.
2. Ob Frühling, Sommer oder Herbst, die Stadt bleibt ewig gleich, romantisch, lieblich und verträumt an ach, so vielem reich. Die grünen Berge rings umher, die Brücke und der Fluß, sie laden ein zur Fröhlichkeit und herrlichem Genuß.
3. Selbst Zwerg Perkeo auf dem Schloß, der liebte Stadt und Leut, und daß er hier geblieben ist, das hat er nie bereut. Sein Durst der war zwar riesengroß, doch niemand hat’s gestört, weil einst, wie heut zu Heidelberg ein guter Schluck gehört. |