| lyric | Wie lieblich tönt vom Wiesenrain, der Herden Glockenklang. Aus blauer Luft erklingt jubelnd drein der Lerche heller Sang. Auch seine Kunst zu zeigen in all dem Tirilei, bläst jetzt der Hirt den Reigen, gar süß auf der Schalmei.
Ich stehe still und lausche fein, dem Klang und Sang und Schall. Es lauschen all die Blümelein im bunten Wiesental. Wie zieht Erinn’rung leise$mir durchs Herz dabei, hör ich des Reigens Weise, im Klange der Schalmei.
Wie hat mir doch du Hirtenknab dein Blasen wohl getan. Nun setz’ ich weiter meinen Fuß und steige frisch bergan. Im Herzen frohes Singen und Glocken allerlei, von fern hör’ ich noch Klingen, ganz leise die Schalmei. |