Liedersammlung des Zürcher Chorliederverlag

Arm in Arm und Kron' an Krone

Liedtext

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first_lineArm in Arm und Kron' an Krone
lyricArm in Arm und Kron' an Krone
steht der Eichenwald verschlungen,
heut hat er bei guter Laune
mir sein altes Lied gesungen.

Fern am Rande fing
ein junges Bäumchen an, sich sacht zu wiegen,
und dann ging es immer weiter
an ein Sausen, an ein Biegen,
kam es her in mächt’gem Zuge,
schwoll es an zu breiten Wogen,
hoch sich durch die Wipfel wälzend
kam die Sturmesflut gezogen.

Und dann sang und pfiff es
graulich in den Kronen,
in den Lüften, und dazwischen
knarrt und dröhnt es unten in den Wurzelgrüften.
Manchmal schwang die höchste Eiche
gellend ihren Schaft alleine,
donnernder erscholl nur immer
drauf der Chor vom ganzen Haine!

Einer wilden Meeresbrandung,
hat das schöne Spiel geglichen;
alles Laub war weißlich schimmernd
nach Nordosten hingestrichen.
Also streicht die alte Geige
Pan der Alte, laut und leise,
unterrichtend seine Wälder in der alten Weltenweise.
In den sieben Tönen schweift er
unerschöpflich auf und nieder,
in den sieben alten Tönen,
die umfassen alle Lieder,
language ISO 639deu = german / allemand / deutsch / deutsch
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LiedblattWaldlied.ChormusikTTBB