| lyric | 1. Wo silberhell die Bächlein fließen, und wo noch rauscht der Eichenwald, wo Berge ruhmrein all mich grüßen, das Echo durch die Täler hallt. O Heimat mein, die mir erkoren, wo murmelnd noch die Quelle rauscht, da hab’ ich oft so traumverloren dem Lied der Nachtigall gelauscht.
Da ist’s wo meine Wiege stand, o grüß dich Gott, mein bergisch’ Land!
2. Dort wo sich viele Räder drehen, wo noch des Feuers Funke sprüht, wo in den Tälern , auf den Höhen ertönt der Arbeit hohes Lied. O Heimat mein, all deine Lieder, sie klingen fort tagein, tagaus, wo noch die Menschen treu und bieder, da ist mein Heim, bin ich zu Haus.
3. Hell blitzen auf des Schlosses Zinnen, im Abendrot von trutzger Höh’, und klare Fluten talwärts rinnen verebbend in der Sperre See. O Heimat mein, wo stolz die Bröcke von Berg zu Berg sich kühn erhebt, da habe ich im Kinderglücke di Jugendzeit so süß verlebt. |