| lyric | 1. Kennt ihr am Rhein die grünen Höhen, wo, bis hinunter in das Tal, der Erde beste Reben stehen, geküßt von heißer Sonne Strahl? O Traubenblut, o Traubengold, euch allen bei den bin ich hold.
2. Habt ihr nur einmal dort geschlungen, in wonnevoller Blütenzeit, vor Lorley’s Zauber ganz bezwungen, den Arm um eine süße Maid? Dann wißt ihr, daß man selig ist, wenn man im Lenz am Rheine ist.
3. So laßt die Römer uns erheben gefüllt mit edlem Feuerwein, die Freiheit hoch und hoch die Reben und hoch die Lieb’ am deutschen Rhein! Und dreimal hoch der deutsche Klang, das deutsche Wort, der deutsche Sang. |