| lyric | 1. Es schmilzt der Schnee im Felsenhang, der Lenz rückt an, und lustig tönt schon Sang und Klang in Buchenwald und Tann. Merk’ auf, was aus dem Bächlein springt, merk’ af, was dir das Vöglein singt:
Juchehi, tralla, der Lenz ist nah. Und strahlend lacht die Sonne, wenn Veilchen blühn, und Herzen glühn vor Frühlingslust und Wonne.
2. Die Sonne taut jetzt Eis und Schmerz, und Winterleid schweigt still, die Sehnsucht treibt hinaus das Herz, vohin die Liebe will und freut sich all’ der Herrlichkeit, weil alle Schöpfung sich erneut:
3. Die goldnen Strahlen rieseln sacht herab vom Himmelszelt und wecken tausend Blumen wach in Garten, Wald und Feld; die Vögel schwingen sich empor, und jubelnd klingt ihr Lied im Chor:
4. Du schlanke Dirn mit blondem Haar, dein blaues Auge sinnt, denkst an des Frühlings Blumenschar: Es weht ein lauer Wind. Und tief darin in deiner Brust klingt’s laut und hell, der kaum bewußt: |