| lyric | 1. So still und rein die Luft, des Herbstes Seele leuchtet wunderbar! An jedem Ast, an jedem Zweiglein glüht der Früchte Segen, sonnengoldbesprüht.
2. Es ist so schön den Feldweg hin zu gehn, der Äcker Pracht, die Reife anzusehn; rings von den Hügelzügen glüht und loht der Wälder Laubschmuck, leuchten purpurrot!
3. Aus luft’ger Höhe klingt der Schwalbe Lied, die dort in blauer Ferne südwärts zieht; es tönt der Herdenglocken weicher Klang so traut und lockend, dennoch schwer und bang!
4. O süßer Herbst im goldnen Weihekleid, wie schmückest du die Fluren weit und breit; bist so schön, wär’s nicht Vergehn, die Glut der Sonne vor dem Untergehn! |