| lyric | 1. Auf's Land, auf's Land! da steht mein Sinn so einzig, ach! so einzig hin! Da lebt sich’s gut, da lebt sich’s froh, und nirgends lebt man so. Da schlägt im Mai die Nachtigall, da rauscht und tanzt der Wasserfall, da gleitet friedlich und gemach im Wiesengrund der Silberbach.
2. Da sprossen Blümchen gelb und blau uns weiss und rot auf grüner au; da ladet mich der Schattenhain in sein verschwiegenes Dunkel ein. Da winkt die Laube von Jasmin, wo Veilchen rings und Rosen blühn; da würzt der Bäume Blütenduft, des Flieders Hauch die Abendluft.
3. O fänd ich bald, mein Dörfhchen, dich und wiegt’ in deinem Frieden mich! gern folgt mir unter’s Hüttendach das Mädchen, das ich liebe, nach.
Wie wollt’ ich dann so ganz allein mit Liebchen mich des Lebens freu’n. Auf’s Land, auf’s Land, da steht mein Sinn so einzig, ach! so einzig hin! |