| lyric | Den Hauptmann Daxelhofen bestaunten in der Stadt Paris die Kinder und die Zofen um seinens blonden Bartes Vliess.a
Print Condé zog zu Felde, der Hauptmann Daxelhofen auch, da fuhr am Bord der Schelde der Blitz und quoll der Pulverrauch.
Die Lilienbanner hoben sich sachte weg aus Niederland und schoben sich und schoben tout doucement zum Rheinsstrand.
„Herr Prinz, welch’ köstlich Düften! So duftet nur am Rhein der Wein! Und dort der Thurm in Lüften, Herr Prinz, das ist doch Mainz am Rhein?
In Meinem Pakt geschrieben steht: Ewig nimmer gegen’s REich! So steht’s und ist geblieben und bleibt sich unverbrüchlich gleich!
Ich bin vom Schwabenstamme, bin auch ein Eidgenosse gut, und dass mich Gott verdamme, vergiess ich Deutscher deutsches Blut!
Im Mainz als Feind zu rücken reisst mich kein Höllenteufel fort, betret’ ich dort die Brücken, so sei mir Hand und Schlund verdorrt!
Nie dürft’ ich mich bezechen mit fommen Christenleuten mehr! Mein Waffen lieber brechen, als brechen Eid und Mannesehr’!“
„La, la“, klirrt Condé, „la, la, ferner dient ihr um Doppel-Trippellohn.“ Da bricht vor’m Knie der Berner in Stücke krachend sein Sponton,
dem Prinzen wirft er zu Füssen der die beiden Trümmer und spricht: „den König lass ich grüssen, das deutsche Reich befeh’d ich nicht!“ |