| lyric | Wir seufzten sieben Jahr entrechtet, Wir knirschten seiben Jahr geknechtet Und haben grimmig Schmach getragen, Die strenge Stunde hat geschlagen: Wir brachen auf mit Roß und Wagen, Wie Halmenmeere wogten Wehr an Wehren, Die Straßen schütterten von Heeren Aus Morgen, Mittag und Mitternacht, Drei Tage mordete die Schlacht, Drei Tage donnerte die Erde Vom Männersturm und Sprung der Pferde, Drei Tage spieen Tod die Stücke! Wo Gewürg und Kampf vertoste, Woe die Pulverringe verschwelen, Webt ein tränenschweres Grauen: Hier verhauchten tapfre Seelen, Die der Heldentod erloste, Waisen stöhnen auf und Frauen. Keine Scholle, wo nicht Einer sank! Keine Scholle, die das Blut nicht trank! Nicht Einer schläft umsonst im GRunde, Nicht Einem schlug umsonst die Wunde der Völkerstreit. Wir stehn gerüstet auf den Warten, Und freudig fliegen unsere Standarten in alle Zeit. |