| lyric | Es war, das heil'ge Osterfest zu ehren, der Tisch des Herrn besetzt mit Trank und Speise; die Jünger sassen rings und sprachen leise, den hohen Ernst des Meisters nicht zu stören.
Da sprach der Herr: „Wohl war es mein Begehren, dies Fest zu feiern nach der Väter Weise, noch einmal das heil’ge Mahl zu verzehren in unserm Kreise, denn kurze Frist nur hab’ ich noch zu leben: doch seid ihr meiner Seligkeit Genossen; nehm’t Freunde, diesen Kelch und nehm’t dies Brod! das ist mein Leib, den ich für euch gegegen, das ist mein Blut, das ich für euch vergossen.
Für euer Leben geh ich in den Tod. |