| lyric | Wie Regen aufs Land, so tauen Gedanken auf durstende Seelen und sinken ins fruchtende Dunkel.
Kommt aber, die kommen muß, die Zeit, dann flüstern und rieseln ringsum an weltfernen Stellen zum Licht die Quellen, spiegeln als Bronnen staunden die Sonnen, sie weilen, sinnen und murmeln von hinnen.
Und wie aus hundert Bächen der Fluß seine Waser sammelt, so wallen Gedanken zusammen, daß der Strom hinwoge durch das Jahrhundert. Und vorwärts rauscht die Geistesflut durch Tagesstaub und Tagesglut, von neuen Welten singend.
Sie wächst, sie wirkt, ein Meer, eine Sintflut, das Alte verschlingend.
Aber auf sicherer Arche rettet gefahren gewohnt sich ein neues Geschlecht, die geläuterte Erde arbeitfroh zu bebauen. |