| lyric | 1. Fanden doch am frühen Morgen hinter dem Lattenzaun verborgen in einer dunklen Hafengasse einen trunknen Seemann. Hohe, hohe, lacht die Bande, hohe, hohe, ist das ’ne Schande, hohe, hohe, einen trunknen Seemann.
Und noch, bevor sie sich besinnen, schleppen sie ihn auch schon von hinnen. „Werft ihn“, so rufen alle Stimmen, „In die kalte See!“ Hohe, hohe, Und es hatt’ kein Mensch Erbarmen mit dem armen Mann zur See.
2. Und schon in einem hohen Bogen fliegt unser Seemann in die Wogen, Lachend dabei am Uferrande stehen die Matrosen. Hohe, hohe, lacht die Bande, hohe, hohe, ist das ’ne Schande, Hohe hohe, lag der trunkne Seemann.
Aber zu ihrem großen Schrecken müssen sie alle nun entdecken, als er da kommt ans Land geschwommen, wer ist das zu sehn! oh weh! der Kapitän!
3. Und wie’s öfter geht im Leben, dreht das Blättchen sich jetzt um: Schneidend ertönt nun das Kommando: Auf, Kameraden, in die Brandung! Hals über Kopf die ganze Meute in das kalte Wasser!
Hohe, hohe, ist das ’ne Schande. Hohe, es stürzen alle in das Wasser. Hohehohe! Wie lacht der Kapitän. |