| lyric | 1. Nicht der Wind, der Wind von Norden, nicht die Wolken trüb und schwer, nicht der Regen, nicht das Rauschen im Eichenhain, nein, es ist mein Herz, das bebt und bangt, mein Herz, das bebt wie das Laub im Hain. Ja, es men Herz, das bebt und bangt, es ist mein Herz um ein Mädchen fein.
Seit ich sie gesehn, ist’s um mich geschehn, könnt ich doch vor Sehnsucht fast vergehn. Finde keine Ruh, was ich auch tu, muß an sie nur denken immerzu. Ja, heut beim Tanz will ich sie endlich fragen, heut will ich ihr sagen: die meine soll sie sein. Und jeder, ja, und jeder soll es wissen: von allen den Mädchen, den schönen im Städtchen, bist du nur die eine, nur du, die ich meine: schwarze Natascha.
2. Wenn der Tag, der Tag sich neiget und der Abend zieht ins Land, wächst die Sehnsucht im geheimen, leise Wehmut reicht ihr die Hand. Und ich seh sie vor mir sethn, so schön und jung wie der Frühling im Mai. Schau ich nur in ihre Augen, oh Mädchen, wärst du schon mein. |