Liedersammlung des Zürcher Chorliederverlag

Seh, Maitli gah ge luege,

Liedtext

indexcontent
first_lineSeh, Maitli gah ge luege,
lyricSeh, Maitli gah ge luege,
Wer pöperlid a d’Tür?
Ä arme Bekihändler.
He, bruchid jehr käs Gschir?

Hätt hirmuetsschöüni Sache;
Alls nagelnüwi Waar.
Sä chum gottsname ine,
Und zeig dy Rustig har!

I han im Lanzig Hochsig.
Ä Hafe sötti ha,
Wo nie dri schwynt dr Anke,
My guete Gschirlima.

Drü Chaecheli ufs Boffed;
Scöün blüemeled söttig s’ sy.
Au söttig s nie verhye;
Und wett ä Spruch drby.

Dr erst wär für mi sälber.
Sött druf äs Röüsli stah,
Und ds Sprüchli das müßte heise:
Gottgsägnis, liebe Ma!

Äs zwürigs für ä Gspüslig,
Vo blabe Blueme voll,
Und drunder dure ds Sprüchli:
Liebs Fraueli, zum Wohl!

Das dritt, jaha, wurd, ejä,
Für neimer anderst sy.
Wett druf äs grasgrüens Chränzli,
Äs zündrots Härzli dri.

D’Großmuetter hindrem Ofe,
Die rüeft am Maitli zue:
Vom dritte nim äs Dotzed,
’s gaht, ejä, i eim Tue!
language ISO 639gsw = german swiss / allemand suisse / schweizerdeutsch / schwyzerdüütsch
protection ©domain public

wird verwendet in

MediaTitelPersonGenreBesetzung
SeiteD'Chacheli.Gedicht