| lyric | 1. Mögt ihr schauen, was dem Maien Wunders ist beschert? Seht an Pfaffen, seht an Laien, wie das alles fährt! Gross ist sein Gewalt! Ob er Zauberwerk ersonnen? Wo er kommt in seinen Wonnen, da ist niemand alt.
2. Uns will alles wohl gelingen in der Maienzeit, lasst uns tanzen, lachen, springen, doch mit Artigkeit. Wer wäre nicht froh? Nun die Vöglein also schone schalln in ihrem besten Tone, tun wir auch also.
3. Woh ldir Maie, der du scheidest alles ohne Hass! Wie du Wald und Aue kleidest und die Heide bass! Die hat Farbe mehr. „Du bist kürzer, ich bin länger,“ also streitens auf dem Anger, Blumen und der Klee. |