Liedersammlung des Zürcher Chorliederverlag

Ruhvoll schwebt das Herz der Nacht,

Liedtext

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first_lineRuhvoll schwebt das Herz der Nacht,
lyricRuhvoll schwebt das Herz der Nacht,
schwebt der Mond in seinem Glanze.
Aufs Unendliche bedacht,
gilt ihn nur das GRosse, Ganze.

Alles Kleine überwand stumm
dies Herz in lichter Milde
und auf seinem Wandel
fand es die himmlische Gefilde.

Unten schlummern Busch und Baum;
Giebelhäuser stehn wie Frauen,
und sie scheinen wie im Traum
hoch zum Himmel aufzuschaun.

Wenn des Tages Frühlicht loht,
muss des Mondes Glanz zerfliesen.
Strahlend wir das Morgenrot
hoch am Himmel sich ergissen.

Das Gebirg erhebt seine Felsenstirnen
und die Sonne schwebt über goldnen Firnen.
Tief durchglänzt von Licht stürzt der Quell zu Tale,
hundertfältig bricht sich’s in seine Schale.

Und die Gräser all,
die vergessen waren,
wiegen sich im Schall
jubelnder Fanfaren.

Tropfen Perlen nicht leis,
leis von Haölm und Büschen.
wo sich Tau und Licht
lieblich leuchtend mischen?

Herrlich bist du Tag,
der des Kleinen denket
und so Gras wie Hag
reich mit Sonne TRänket!

Herrlich bist du Tag!
Herz um Herze schwoll
von den Wundern allen,
trag’ die Wimper voll,
Mensch, ins Tageswallen.
language ISO 639deu = german / allemand / deutsch / deutsch
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LiedLichterChormusikTTBB