| lyric | Wie bist du schön, du tiefer blauer See; es zagt der laue West dich anzuhauchen, Und nur der Waserlilie reiner Schnne wagt schüchtern, aus der stillen Flut zu tauchen.
Hier wirft ein Fischer seine Angelschnur, kein Nachen wird auf deinem Spiegel gleiten, wie Chorgesang der Feiernden Natur rauscht nur der Wald durch diese Einsamkeiten.
Waldrosen streu’n dir ihren Weihrauch aus und würz’ge Tannen, die dich ringsumragen, Und die wie Säulen eines Tempelbaus das wolkenlose Blau des Himmels tragen.
Einst kannst ich eine Seele, ernst, voll Ruh’, die sich der Welt verschloß mit sieben Siegeln; die, rein und tief, geschaffen schien wie du, nur um den Himmel in sich abzuspiegeln. |