| lyric | 1. Freudig laßt das Lied erschallen in der hehren Feierstund; höher schlägt das Herz uns allen, Freude kündet jeder Mund. In dem gold’nen Strom der Töne uns’re Seele neu ersteht, unser Auge reiner leuchtet, unser Wort wird zum Gebet.
2. Was in banger Erdenstunde je das arme Herz gefühlt, wird auf jenes Stomes Grunde uns befreiend weggespült. Was in sel’gen Augenblicken ahnend je das Herz empfand, wird zu himmlischem Entzücken in der Töne heil’gem Land.
3. Lasset uns die Stirne feuchten in des Liedes laut’rem Quell, bald wird unser Auge leuchten sternenklare und himmlisch hell. Mancher Worte scharfe Klingen leuchten in der Geisterschlacht, bei der Töne hellemn Singen weicht des Zweifels dunkle Nacht! |