| lyric | Und wenn die Primel schneeweiss blickt am Bach aus dem Weisengrund, wenn dir Kirschblüht’ nickt und die Vöglein pfeifen im Wald allstund:
da flickt der Fischer das netz in Ruh’, denn der See liegt heiter im Sonnenglanz; da sucht das Mädel die Schuh’ und schnürt das Mieder sich eng zum Tanz, und denket still, ob der Liebste nicht kommen will.
Es klingt die Fiedel, es brummt der Bass, der Dorfschulz sitzet im Schank beim Wein, die Tänzer drehn sich ohn’ Unterlass an der Lind’ im Abendschein.
Und geht’s nach Haus im Mitternacht, Glühwürmchen trägt das Laternchen vor; da küsset der Bube sein Dirnel sacht, und sagt leis’ ein Wörtchen ins Ohr, und sie denken beid, o du selige Maienzeit! |