| lyric | Ein Traum ist mir erschienen, der mich bezaubert hat: Ich stand in Alt-Jerusalem, der auserwählten Stadt. Kein Mensch sprach dort von Kriegen, dafür erklang ein Lied: Die Menschheit pries den Frieden und ein Engelschor sang mit: Jerusalem, höret das Lied zur Ehr’! Hosianna in der Höhe, gelobt sei Gott der Herr!
Doch als der frühe Morgen kam, sah ich die Wirklichkeit: Ein Volk das keine Heimat hat seit langer, langer Zeit. Das Paradies ist längst schon fern, dafür ist gar kein Raum. Und doch träumt jeder gerne diesen schönen alten Traum. Jerusalem, höret das Lied zur Ehr’! Hosianna in der Höhe, gelobt sei Gott der Herr!
Und noch ein Traum erschien vor mir, in meiner Phantasie: Ich seh’ die heil’ge Stadt vor mir, so herrlich wie noch nie! Die Tore sind geöffnet weit, man kommt von fern und nah. Man spricht nicht mehr von Grenzen hier, von dem was einst geschah. Es trifft sich Knecht und Edelmann denn hier sind alle gleich. Das ist mein Traum, Jerusalem, ein irdisch Himmelreich: Jerusalem, Stern einer neue Zeit. Hosianna in Ewigkeit, Jerusalem, heilige Stadt! |