| lyric | 1. Liebe Brüder, wo kommt ihr her? Eine Reis’ von ungefähr. Seid willkommen setzt euch nieder, ruhet eure matten Glieder. Trinkt dafür ein Glas Bier oder Wein! Ein Gläschen Wein, dieses soll uns nützlich sein.
2. Eure Kleider sind schlecht bestellt! In der Tasch’ hat man kein Geld. So mag Gott das Unglück lenken, kann uns tausend Taler schenken, wo kein Mensch hat daran gedacht! Wer hat’s gedacht, Gott allein, der sorgt und wacht.
3. Liebe Brüder, sorgt nicht so sehr! Ach, wir reisen hin und her. Mag sich’s auch nicht allzeit fügen, daß man kann im Bette liegen, bringet euch doch der Vater Stroh. Er bringt uns Stroh, darum Brüder, seid allzeit froh. |