| lyric | 1. Denkst du an deiner Kindheit Tage, erfüllet Wehmut dein Gemüt, es klingt dir nur wie eine Sage, wie ein vergess’nes Lieblingslied. Du rufst dann laut aus voller Brust und singst aus wahrer Herzenslust: O sel’ge Kindheit, keh’r zurück, du warst ein Traum, mein schönstes Glück!
2. Denkst du daran, wie frei von Sorgen du lebtest in die Welt hinein, der Jubel scholl am frühen Morgen und noch beim Abendsonnenschein. Verlangend stimmst den Ruf du an, wie es ein sehnend Herz nur kann: O sel’ge Kindheit, keh’r zurück, du warst ein Traum, mein schönstes Glück!
3. Und blickst du nun enttäuscht zurück af dendurchschritt’nen Lebensarum, wird tränenfeucht das Aug’ im Blicke, die Kindheit willst du wiederschau’n. Voll Sehnsucht rufst du innig aus, daß es erschallet weit hinaus: O sel’ge Kindheit, keh’r zurück, du warst ein Traum, mein schönstes Glück! |