| lyric | 1. Dort liegt mein liebes Heimatland in Nacht und tiefer Ruh, und drüben steh’n am Himmelsrand die Berge Wacht dazu. Das glüht es schon! Zünd an, mein Sohn! Die Flammenzeichen rauchen im leisen Windeshauchen.
2. Bei Herd und Hütten steht die Wacht, kein Auge schließt sich zu, wenn in der stillen Sommernacht die Heimat ruft: „und du?“ Die Waffe, Sohn, wenn Feinde droh’n, wenn von den Bergesstufen die Flammenzeichen rufen!
3. Wenn rings durch tiefe Bergesnacht die Höhenfeuer glüh’n und unsre Herzen, aufgewacht, empor zum Himmel blühn, halt’ ein, mein Sohn! Gib dem den Lohn, der dir das Auge feuchtet. Dein Flammenzeichen leuchtet. |