| lyric | O Berge allmorgendlich, glutübergossen die Firnenhäupter rasch abstreifend die Schatten der Riesenleiber, kleidet ihr euch in Licht, dem Tag und seinem Geschehen in Würde zu begegnen.
O gottgewollter Tag der Berge! Und mein Tag Was streif’ ich nicht ab schattenhafte Nichtigkeiten? Kämpf ich unwürdig immer um eitle Dinge? Hast ich blind umher, mich selbst und andre verdrießend? O Tag der Unrast, Tag des Unwerts! Menschentag!
O Berge, Felsen, Firenen! Gebt mir für diesen Tag die rechte Würde! Schenkt mir von eurem Licht zu einem gottgewollten Tag. |