| lyric | Von Osten blitzen mich Strahlen an, die Welt wir wieder hell, und Schritt vor Schritt den Berg hinan biegt linkes Knie und rechtes Knie sich unentwegt zu wenig schnell dem ungeduld’gen Auge doch.
Steil schiebt sich Böschung nah heran, der Weg entschlüpft der Sonne Bahn und taucht in Schattenhallen das lass’ ich mir gefallen!
Und wieder springt aus Schattento mien Pfad ins gold’ne Licht hervor, in Licht und Himmelblau. Weit unter meinen Füssen ruht, tief eingetaucht ins Sonnenflut, die bunte Menschenwelt:
Die Stadt, ein leuchtend Seegeschmeid, und übers lachende Hügelreich die Dörfer, Edelsteinen gleich, in Täler weithin ausgestreut für eine Königskrone gut.
Und Horizonte dort anungsvoll entführen kühn den Blick. Doch sieh! Zu vollem Wanderglück ruft jetzt das Nahe mich zurück: ein Vogelsang, dem Antwort wird, ein helles Schimmern dort am Hang,
tiefes Leuchten da, und warum eher sah ich’s nicht? So nah und treu und schlicht: der Primelsn Schar im Sonnenlicht! Ais Fernem, Nahem flicht Geschick mir unverdientes Wanderglück. |