| lyric | 1. O wie geht sich's schön durch den stillen Wald, wenn dabei ein Lied alter Zeit erschallt! und die Zeit vergehet, Balsam von den Bäumen wehet, und der Kuckuck, urgescheit, kündet uns die Zeit.
Bloß der Takt unsrer Schritte stört die Ruh’ der Waldesmitte. Man hört wie lind, ja wie lind der Wind singt durch Wald und Ried leis sein Waldeslied.
2. Wie ein Teppich sanft ist der Rasen dick; in das Grün gestreckt, laben wir den Blick! Lüfte streu’n Behagen grade wie an Feiertagen, durch das Blätterdach herein lacht der Sonnenschein.
3. Und das Herz fühlt wonnig sich eingewiegt, und der Rede Fluß allgemach versiegt; selbst der Bach mit Zaudern dämpfed endlich doch sein Plaudern; in den Frieden eingemummt, auch der Wald verstummt. |