| lyric | 1. Leb' wohl, du frische Blüte, Die ich vorm Sturm gewahrt; Nicht länger ich dich hüte; Mit traurigem Gemüte Rüst ich zu weiter Fahrt, Du frische Blüte!
2. Du meine Augenweide, Von der ich lassen soll, In Bangigkeit ich scheide; Bleibt’ du in Lust und Leide So rein, so unschuldsvoll, Du frische Blüte!
3. Viel rote Rosen schmücken Dort draussen Au und Flur; Will auch ihr Duft berücken, Werd’ ich doch keine pflücken Denn deiner denk ich nur, Du frische Blüte!
Meinem Garten ist entsprossen Ein schlankes Blütenpresi, Der Tau hat es begossen, Die Sonne beschien es heiss. Du Blüte, kaum erschlossen, Leb’ wohl, mein Röslein weiss! |