| lyric | Nicht preisen willl ich deinen Ruhm, noch deine Ehre, blank und rein; nicht rühmen will ich Schweizertum: die Tat soll für es Zeuge sein.
Was mich entzündet, bist du selbst, geformt aus Geist und Schöpferglück, mein Heimatland, mein Vaterland, du Glanz- und Meisterstück!
In deiner Berge stillem Schein vergißt die Seele Tand und Spiel; eitles Geschehen wird hier klein, das wirklich Grosse unser Ziel.
Und wessen Herz in Qual und Not nach Freiden dürstet ungestillt, der wandle gläubig in zum Licht, das von den Bergen quillt.
Bewahre, Herr, vor Mord und Brand das kleine, friedliche Gefild. O Schweizerland, mein Vaterland, sei du des Menschen Sinn und Bild!
Gib jedem Mut und Zuversicht, dem Ein Tyrann das Recht geraubt: sei jedem Heimat, Wall und Turm, der an die Freiheit glaubt! |