| lyric | 1. Hier sind wir armen Narren auf Plätzen und auf Gassen und tun die ganze Nacht, mit unsrer Musik passen. Es gibt uns keine Ruh die starke Liebesmacht, wir stehen mit dem Bogen erfroren auf der Wacht.
2. Der erste gibt den Takt, der andre bläst die Flöten, der dritte schlägt die Pauk’, der viert stösst die Trompeten. Ein andrer aber spielt Theorb und Galischan, mit gar besondrem Fleisse, so gut er immer kann.
3. Und sollten vor der Wacht wir endlich weichen müssen, sop macht man statt der Händ’ die Läufe mit den Füssen. Und also treiben wir’s oft durch die lange Nacht, dass selbst die ganze Welt ob unsrer Narrheit lacht.
4. Ach, schönstes Mädchen, hör doch unser Musizieren und lass uns eine Nacht bei der pausieren. |