| lyric | Der Tag will still sich neigen, es kost der Sonne Glut der Gletscher eisig Schweigen mit ihrer Purpurflut. Still, aus verwelkten Kränzen ein Kreuze blickt zu Tal, es küßt die Dornenkrone ein letzter Sonnenstrahl: Christe eleyson.
Hoch an den Hängen lauert der Tod. Ein Wehruf gellt, trotz ängst’gem Tosen, Donnern, jäh die Lawine fällt, sie stürzt mit eis’gemn Atem ins Tal hinab und zwingt des Lebens Blüte mit hartem Griff ins Grab. Christe eleyson.
Die Sonne ist geschieden, verglüht der Purpurglanz, es summt der Nachtwind leis’ sein Lied um Kreuz und Kranz. Ich muß voll Andacht stehen in dieser Einsamkeit, denk an das Kommen, Gehen an die Ewigkeit. Christe eleyson. |