| lyric | Was strahlt denn nur so freudehell die Sonn mit einem Mal? Warum nur rauscht der Felsenquell so froh hinab ins’s Tal?
Was weht der Wind denn nur so lind vom Süden her? Und Gretelein, des Nachbars Kind, erkenn’ ich gar nicht mehr.
Was wollen nur die Blumen all mit ihrem Blütenduft? Was singt denn nur die Nachtigall die mich zum Haine ruft?
Warum nur schwingt sich himmelwärts der Lerche froher Sang? Warum nur schlägt so froh mein Herz, das sonst so traurig bang?
Frühling zog ein am grünen Rhein! so jubelts weit und breit. Frau Wirtin! Einen Schoppen Wein! Der Frühling sei geweiht!
Dem Frühling, der die Blüten bringt, und Freud’ in Menschenbrust, daß Berg und Tal und Wald erklingt in neuer Sangesbrust. |