| lyric | Hei, die Johannisfeuer glühn, das Reisig knistert, die Funken sprüh’n, der Bursche umfaßt seinen blonden Schatz, springt über die Flamme in kühnem Satz, die Fiedel klingt und beim Feuerschein dreh’n sich die Paare im Ringelreih’n. Auf der Waldwiese tanzt es sich wundergut, bis die Hähne kräh’n und verloschen die Glut. Dann winden, bevor noch der Morgen graut, die Mädchen zum Kranze noch Kraut und tragen heim vom Johannistanz in tiefem Schweigen den Kranz. Die heut’ im Traum ihren Liebsten schaut, die Maid wird in diesem Jahr Braut! Träumt nur ihr Mädchen, träumt unverweilt, Schon flammt es im Osten, die Sonne eilt. Schon rauscht in den Bäumen der Morgenwind, Zur Ruh ihr Mädchen und träumt geschwind. |