| lyric | Der Sturm spaltet den Tannenast, er fegt übers Dorf herein; schon hat er den Hahn auf dem Kirchturm erfaßt und tanzt mit ihm Ringelreih’n. Und wer er auch saust und pfeift und dröhnt und wie er auch tost und prasselt und stöhnt.
Sturmfroh fahr’ ich durch die Welt. Hoio!
Mich packte wilde Verzweiflung an, Verzweiflung an Glück und Leben, die Schatten der Finsternis nahten heran, den letzten Stoß mir zu geben, den letzten pocht an das Fenster des Sturmes Gebraus: Heraus komm’ zu mir, heraus!
Sturmfroh fahr’ ich durch die Welt. Hoio!
Da hab’ ich schnell mich aufgerafft hinaus in des Sturmes Wut zu holen mir neue Lebenskraft und neuen Lebensmut. Da hat der Sturm mir zur selbigen Stund’ gemacht die Seele rein und gesund.
Sturmfroh fahr’ ich durch die Welt. Hoio! |