| lyric | 1. Drüben auf der Wiese tummeln zwei aschgraue Rösslein sich, will besteigen eins von beiden, suchen will ein Liebchen ich. Ritt bei Tage, ritt bei Nachte, sucht nach einem Mägdelein, fands an einer Silberquelle: „Sag, willst du mein Liebchen sein?“
2. „Gerne will ich sein die Deine, doch zwie Rätsel geb’ idh cidr! Wo die schönsten Rosen blühen, schmucker Knab’, o sag’ es mir!“ „Wohl in meines Vaters Garten blühen Rosen schän und fein, doch der Rosen allerschönste prangen auf den Wangen dein!“
3. Spricht das Mägdlein: „Schmucker Knabe“, soll dir meine Liebe blühn, musst du mir auch sagen, welche Sterne wohl am schönsten glühn.“ „Von den vielen tausend Sternen weiss iich nur ein einzig Paar, das sind deine blauen Augen, die mir leuchten hell und klar!“ |