| lyric | 1. Des Winters dunkler Schatten endlich schwand, am blauen Himmel schon die Frühlingssonne glänzt, und sel’ges Hoffen flutet durch das Land, ein sehnend Ahnen zieht leis’ durch die Welt. Der Sonnenstrahl hat sehnsuchtsvoll die Erd’ geküsst, von ihrem Schlaf ist sie aufs neu erwacht, und ihrem dunklen Schosse nun entspriesst, der Frühlingsblumen Zauberglanz und Pracht. So hat die Erd’ in sel’ger Lust den Himmel angelacht.
2. Im Herzen ist Frühling mir erwacht, als ich dich sah in deiner Jugendschönheit Glanz, und wie der Lenz so eilend über Nacht die Hoffnung jubelnd zog froh in mein Herz. Als mich dein strahlend Aug’ so lächelnd angeblickt, war alles Leid und Schmerzen schnell vorbei, ins Herz auch mir zog Lenzeslust hinein! Nun fühl ich mich so frühlingsfroh und frei, so froh und frei! So ist der Liebe gold’nes Glück für mich erblüht im Mai. |