| lyric | 1. Ein heller Ton ist durchgedrungen: Der Morgen steigt aus Nacht empor. Von seines Hornes Silberkllang bezwungen springt auf des jungen Tages goldnes Tor!
2. O Wunder, jeden Tag bereitet: Wie liegt das Leben unermeßlich reich und weit vor meinen Augen ausgebreitet. Daß nichts entgliete mir, wie fass’ ich’s gleich?
3. Ich spüring’ es an, bin Horn undkleinge des Lebens Lob, ob Mühe oder Leid das Herz in seine dunklen Schatten zwinge: Ich kling’ sein Lob, dem Hellen stets bereit! |